Weltbienentag

Stellvertretend für unsere gesamte Umwelt verdient die Biene Schutz. Die Biene ist ein einfacher Indikator, wie es um unsere Umwelt steht bzw. wie unsere Landwirtschaft gedeiht. Nicht nur die Biene braucht Schutz, unsere gesamte Landwirtschaft (und unser Umgang mit der Natur) sollte nachhaltiger gestaltet werden.

Biene auf Margerite - sie sammelt Nektar und Pollen Was kann der Einzelne tun um den Bienen zu helfen?
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Gerade jetzt im Frühling, wo jeder seinen Garten wieder neu bepflanzt wäre es schön, wenn man "bienenfreundliche" Pflanzen setzt. Nicht jede Blüte bietet automatisch Futter für Bienen... Offenblütig, pollenreich und nektarreich: Das wünscht sich die Biene von einer Trachtpflanze - fragen Sie Ihren Gärtner, er schlägt sicher gerne entsprechende Pflanzen vor.
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Ganz allgemein hilft es Bienen auch, wenn man sich für den globalen Umweltschutz einsetzt (zB weniger Plastik verwenden, regional einkaufen...). Mit dem eigenen Konsumentenverhalten kann man durchaus auch Zeichen setzen und etwas verändern.

Warum gerade der 20. Mai? Anton Janscha wurde am 20. Mai 1734 in Bresniza geboren und war ein slowenischer Hofimkermeister von Maria Theresia in Wien. Er gilt als Erfinder der ersten Zargenbetriebsweise und war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher über Bienenzucht und Imkerei. 2014 hat der slowenische Imkerverband die World Bee Day Initiative www.worldbeeday.org mit Unterstützung der Regierung von Slovenien gestartet und sich für den 20. Mai als UN-Weltbienentag eingesetzt.